Zwanglosigkeit und Losgelassenheit 2

dimitri zara - reitunterricht
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Zwanglosigkeit und Losgelassenheit- zwei essentielle Pfeiler in der Pferdeausbildung- Teil 2

Während also die Zwanglosigkeit Grundvoraussetzung für den Start des Jungpferdes in das Reitpferdeleben ist, das Pferd sich also nicht mehr in krampfhafter Anspannung gegen die ungewohnte Last wehrt (Seunig), und bei einigen Korrekturpferden zuerst wieder erarbeitet werden muss, ist die Losgelassenheit ein immerwährendes Ziel in der Ausbildung des Reitpferdes.
Hierbei ist nicht der Weg das Ziel, sondern die Losgelassenheit einerseits wichtig für die Gesunderhaltung des Reitpferdes, andererseits Grundlage für die Erarbeitung höherer Lektionen. Wesentliche Kernpunkte eines losgelassenen Pferdes sind:
ein sich an die Hand herandehnendes Pferd (bis in die Tiefe), zum Takt der Bewegung pendelnder, lockerer Schweif, rythmisches An- und Entspannen der Muskeln, ein zufriedener Gesichtsausdruck und lockerer Rücken. Der Reiter kann nun die Hinterbeine des Pferdes aktiv vorantreiben und das Pferd wird nun energischer und raumgreifender vorantreten. Als Folge davon ist ein Strecken der ganzen Wirbelsäule und damit auch ein Herandehnen an die Hand, sowie ein Ausfüllen des Reitersitzes, der nunmehr die vom Schenkel vorgeholten Hinterbeine zwecks Beugens und Vortreiben vorsichtig belastet und ein energischeres Fußen auslöst (Seunig).
Diese Punkte gelten für das Pferd unter dem Sattel genauso wie für die Arbeit an der Longe oder an der Hand. Beim Reiten kommt allerdings erschwerend hinzu dass sich eine fehlende Losgelassenheit des Reiters direkt auf die Losgelassenheit des Pferdes auswirkt. Bevor also das Pferd zum loslassen kommt muss der Reiter selbst an sich arbeiten und diese bei sich herstellen. Ein guter und effektiver Sitz, der das Pferd in seinen Bewegungen einrahmt und nicht stört und den der Reiter locker einnehmen kann ohne sich zu verkrampfen ist ebenso essentiell wie die geistige Logelassenheit, die dem Pferd Vertrauen und eine klare Führung bietet.

Dass die Losgelassenheit des Pferdes kein permanenter Zustand sein kann, da ständig innerliche und äußerliche Faktoren auf Pferd und Reiter einwirken, versteht sich von selbst. Umso wichtiger ist daher die Aufgabe des Reiters fehlende Losgelassenheit beim Pferd zu erkennen und entsprechend einwirken zu können. Mit fehlender Losgelassenheit lässt sich das Pferd weder sinnvoll gymnastizieren, noch die richtigen Muskeln aufbauen (wohl aber die falschen). Pferd und Reiter können so nicht zueinander finden.

„Nur was sich loslässt, lässt sich versammeln.“(Wätjen)

Unser Grundgedanke ist ein Pferd in Harmonie und Bewegung,
eine wirkliche Beziehung und Partnerschaft zum Pferd, die geprägt ist von Respekt, Vertrauen und Liebe.

Egal ob "Freizeit"- oder "Turnierpferd", das Ziel ist ein losgelassenes, geradegerichtetes ausbalanciertes Pferd.

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Dimitri Zara Reitunterricht Deutschland, Berlin und Brandenburg.
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